Was das Kabel elektrisch leisten muss
Lautsprecherkabel liegt in Reihe mit dem Lautsprecher. Sein Widerstand bildet mit der Lautsprecherimpedanz einen Teiler, sodass ein Teil der Verstärkerleistung im Kabel statt im Chassis verheizt wird.
Der zweite Effekt wiegt schwerer als der Pegelverlust: Der Reihenwiderstand verringert die Kontrolle des Verstärkers über die Membranbewegung — den Dämpfungsfaktor — und das hört man als losen, unpräzisen Bass.
Die zwei Größen, auf die es ankommt
- Leitungslänge — der Widerstand ist proportional zur gesamten Leiterlänge, und die ist doppelt so groß wie die Trassenlänge
- Lautsprecherimpedanz — eine 4-Ohm-Last reagiert doppelt so empfindlich auf Kabelwiderstand wie eine 8-Ohm-Last
- Leiterquerschnitt — die einzige Größe, die Sie bei der Bestellung steuern
- Leitermaterial — Blankkupfer hat bei gleichem Querschnitt einen geringeren Widerstand als CCA
Eine Faustregel
Bleibt der gesamte Kabelwiderstand unter etwa 5 % der Lautsprecherimpedanz, ist der Verlust in einer typischen Festinstallation nicht hörbar. Das heißt: kurze Leitungen zu 8-Ohm-Deckenlautsprechern vertragen dünnes Kabel, lange Leitungen zu 4-Ohm-Lasten brauchen spürbar mehr Kupfer.
Schicken Sie uns mit der Anfrage Leitungslänge und Lastimpedanz, und wir bestätigen den passenden lagergeführten Querschnitt, statt aus einer Tabelle zu raten.
Profil und Leiteranzahl
Die flache Achterform verschwindet unter Teppichleisten und hinter Sockelleisten. Rund lässt sich leichter durch Rohr und über Deckenraster ziehen. Elektrisch ist bei gleichem Querschnitt keines besser.
Ein 4-Leiter-Kabel halbiert die Zahl der Einzüge bei Bi-Wiring und bei Stereopaaren, die von einer Verstärkerposition gespeist werden.
Setzen Sie das in einem laufenden Projekt um? Schicken Sie die Ausführung, und wir sagen Ihnen, wie sie sich in Ihrem Fall auswirkt — querschnitt und leitungslänge beim lautsprecherkabel ist genau die Art Frage, die wir beantworten, ob ein Auftrag daranhängt oder nicht.



